Um das Risiko Klimawandel (mit Fokus auf Erwärmung) zu berechnen, verwenden wir die Variable [Copernicus Climate Data Store (CDS)]:
Die beschriebene Methodik zur Definition der Klimawandel-Risikoniveaus basierend auf dem Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur ($\Delta T$) im Vergleich zu einem historischen Referenzzeitraum ist konzeptionell mit dem von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft verwendeten Ansatz, insbesondere vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), abgestimmt. Das IPCC ist das Organ der Vereinten Nationen, das mit der Bewertung der Wissenschaft zum Klimawandel beauftragt ist. Seine Berichte stellen die wichtigste und maßgeblichste Referenz in diesem Bereich dar. Die Methodik der Verwendung von Temperaturanomalien zur Kommunikation der Erwärmung und der damit verbundenen Risiken ist ein Grundpfeiler der modernen Klimatologie.
Die wichtigsten Dokumente, die die wissenschaftliche Grundlage für diese Risikoeinstufung liefern, sind die Bewertungsberichte des IPCC.
Die beschriebene Methodik zur Definition der Klimawandel-Risikoniveaus basierend auf dem Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur (\Delta T) im Vergleich zu einem historischen Referenzzeitraum ist konzeptionell mit dem von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft verwendeten Ansatz, insbesondere vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), abgestimmt. Das IPCC ist das Organ der Vereinten Nationen, das mit der Bewertung der Wissenschaft zum Klimawandel beauftragt ist. Seine Berichte stellen die wichtigste und maßgeblichste Referenz in diesem Bereich dar. Die Methodik der Verwendung von Temperaturanomalien zur Kommunikation der Erwärmung und der damit verbundenen Risiken ist ein Grundpfeiler der modernen Klimatologie.Die wichtigsten Dokumente, die die wissenschaftliche Grundlage für diese Risikoeinstufung liefern, sind die Bewertungsberichte des IPCC.• Climate Change 2021: The Physical Science Basis Dieser Bericht ist die aktuellste und umfassendste Quelle zur physikalischen Wissenschaft des Klimawandels. Er stellt klar die Verbindung zwischen Treibhausgasemissionen, dem Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen und der Intensivierung extremer Wetterereignisse (Hitzewellen, Dürren, starke Regenfälle) her. Kapitel 11 ('Weather and Climate Extreme Events in a Changing Climate') ist besonders relevant, da es analysiert, wie sich die Häufigkeit und Intensität dieser Ereignisse bei bestimmten Niveaus der globalen Erwärmung ändern (z.B. +1.5°C, +2.0°C usw.) und die wissenschaftliche Grundlage für die aufgeführten Risikobeschreibungen liefert. • Climate Change 2022: Impacts, Adaptation and Vulnerability Dies ist die entscheidende Referenz, die die Erwärmungsniveaus (\Delta T) direkt mit spezifischen Auswirkungen und Risiken für menschliche und natürliche Systeme verbindet. Das Konzept der 'Reasons for Concern' (RFCs), das in früheren Berichten eingeführt und hier aktualisiert wurde, fasst visuell zusammen, wie die Risiken in verschiedenen Kategorien (z.B. einzigartige und bedrohte Systeme, extreme Wetterereignisse) von 'nicht nachweisbar' bis 'sehr hoch' mit steigender Temperatur zunehmen. Dieses Framework ist die direkteste wissenschaftliche Darstellung der Risikoskala von A bis F. • Global Warming of 1.5 ºC Dieser Sonderbericht war grundlegend für die Definition der Schwelle von +1.5°C als kritischem Punkt. Er analysiert im Detail den Unterschied in den Auswirkungen und Risiken zwischen einer Welt bei +1.5°C und einer bei +2.0°C und liefert die wissenschaftlichen Beweise, die die Unterscheidung zwischen den Risikoniveaus C, D und E rechtfertigen. Er zeigt, wie ein Anstieg um ein halbes Grad Celsius das Überschreiten von 'Kipppunkten' für Ökosysteme wie Korallenriffe und eine dramatische Zunahme der Risiken für Wasser- und Ernährungssicherheit bedeuten kann.Neben den IPCC-Berichten, die Synthesen von Tausenden von Studien sind, enthält die ursprüngliche wissenschaftliche Literatur zahlreiche Arbeiten, die diese Methodik unterstützen.• Allowable CO2 emissions based on regional and impact-related climate targetsDiese Studie veranschaulicht, wie verschiedene Niveaus der globalen Erwärmung (z.B. 1.5°C vs 2°C) sich in sehr unterschiedliche regionale Auswirkungen übersetzen, insbesondere in Bezug auf Temperaturextreme und Niederschlag. Sie unterstützt die Idee, dass eine globale Metrik wie das mittlere ΔT ein effektiver Indikator für lokalisierte und zunehmende Risiken ist.• Tipping elements in the Earth's climate systemDies ist ein bahnbrechender Artikel, der die 'Kipppunkte' des Klimasystems (z.B. Zusammenbruch des grönländischen Eisschilds, Tod des Amazonas-Regenwaldes) eingeführt und kartiert hat. Die Studie verbindet die Aktivierung dieser Kipppunkte mit spezifischen Niveaus der globalen Erwärmung und liefert eine robuste wissenschaftliche Grundlage für die Beschreibungen der höchsten Risiken (D, E, F) in der betrachteten Skala.Zusammenfassend ist unsere Methodik eine operative und fundierte Vereinfachung der vom IPCC und der breiteren klimatologischen Literatur etablierten wissenschaftlichen Prinzipien. Die zitierten Dokumente liefern die quantitativen und qualitativen Grundlagen, um spezifische Temperaturanstiege mit einer zunehmenden Skala physischer Risiken für Umwelt und Gesellschaft zu verbinden.