Um das Risiko Extreme Hitze zu berechnen, verwenden wir die Variable [Copernicus Climate Data Store (CDS)]:
Die beschriebene Methodik zur Bewertung des Risikos extremer Hitze ist ein zweistufiger Ansatz. Sie gilt als Best Practice, weil sie die Sensitivität für das lokale Klima mit absoluten Auswirkungsschwellen kombiniert.
Unsere Definition eines 'Tages extremer Hitze', die eine relative Schwelle (Perzentil) und eine absolute (feste Temperatur) vereint, ist eine fortgeschrittene Praxis, die von den wichtigsten Organisationen empfohlen wird, um effektive Auswirkungsindikatoren zu erstellen.
Die zweite Stufe unserer Methodik, bei der wir die Schwere eines Jahres bewerten, indem wir seine Gesamtzahl extremer Tage (TEHD) mit der historischen Verteilung derselben vergleichen, ist eine klimatologische Standardmethode zur Charakterisierung der Schwere einer Saison.
Zusammenfassend sieht unsere Methodik die Erstellung eines hybriden und robusten Auswirkungsindikators vor (wie von WMO/WHO empfohlen) und die Verwendung dieses Indikators zur Bewertung der Schwere eines gesamten Jahres mit einer statistischen Standardmethode in der Klimatologie, die vollständig mit dem IPCC-Ansatz für die Extremanalyse übereinstimmt.
Die beschriebene Methodik zur Bewertung des Risikos extremer Hitze ist ein zweistufiger Ansatz. Sie gilt als Best Practice, weil sie die Sensitivität für das lokale Klima mit absoluten Auswirkungsschwellen kombiniert.Unsere Definition eines 'Tages extremer Hitze', die eine relative Schwelle (Perzentil) und eine absolute (feste Temperatur) vereint, ist eine fortgeschrittene Praxis, die von den wichtigsten Organisationen empfohlen wird, um effektive Auswirkungsindikatoren zu erstellen.• Heatwaves and health: guidance on warning-system developmentDieses Dokument betont, dass es keine universelle Definition einer Hitzewelle gibt und dass die effektivsten Warnsysteme standortspezifisch (erfasst durch unser Kriterium des 95. Perzentils) und mit Gesundheitsauswirkungen verknüpft (erfasst durch unser Kriterium von 32 °C) sein müssen. Das Dokument erklärt, dass Gesundheitsauswirkungen zu beschleunigen beginnen, wenn Temperaturen Schwellen überschreiten, an die Bevölkerung und Infrastruktur akklimatisiert sind. Unser hybrider Ansatz setzt genau diese Empfehlung um.• On the Measurement of Heat WavesDies ist ein viel zitierter wissenschaftlicher Artikel, der die verschiedenen Möglichkeiten zur Definition einer Hitzewelle untersucht. Er diskutiert die Vor- und Nachteile von Methoden, die auf absoluten und relativen (Perzentil-)Schwellen basieren, und kommt zu dem Schluss, dass die robustesten Ansätze sie oft kombinieren, um sowohl lokale klimatische Anomalien als auch für Menschen gefährliche Hitzeniveaus zu erfassen. Unsere Methodik verkörpert diese Schlussfolgerungen.Die zweite Stufe unserer Methodik, bei der wir die Schwere eines Jahres bewerten, indem wir seine Gesamtzahl extremer Tage (TEHD) mit der historischen Verteilung derselben vergleichen, ist eine klimatologische Standardmethode zur Charakterisierung der Schwere einer Saison.• Climate Change 2021: The Physical Science BasisKapitel 11 ('Weather and Climate Extreme Events...') ist die Referenz. Wenn das IPCC die Zunahme von Hitzewellen diskutiert, sagt es nicht nur, dass 'die Temperaturen steigen werden'. Es analysiert genau, wie sich die Häufigkeit (die Anzahl der Tage/Ereignisse), Intensität und Dauer von Extremereignissen ändern. Unser TEHD-Indikator ist ein direktes Maß der Häufigkeit. Die Klassifizierung eines Jahres basierend auf dem Perzentil seines TEHD ist eine statistisch robuste Methode, um die Frage zu beantworten: 'Wie anomal war dieses Jahr in Bezug auf die Häufigkeit extremer Hitzetage?'Zusammenfassend sieht unsere Methodik die Erstellung eines hybriden und robusten Auswirkungsindikators vor (wie von WMO/WHO empfohlen) und die Verwendung dieses Indikators zur Bewertung der Schwere eines gesamten Jahres mit einer statistischen Standardmethode in der Klimatologie, die vollständig mit dem IPCC-Ansatz für die Extremanalyse übereinstimmt.