Um das Risiko Brand zu berechnen, verwenden wir die folgenden Variablen [Copernicus Climate Data Store (CDS)]:
$\text{Relative Humidity} = \frac{E_{pa}}{E_{spa}} \times 100$
wobei $E_{pa}$ der Dampfdruck ist:
$E_{pa} = \frac{\text{Specific Humidity} \times \text{Sea Level Pressure}}{0.622 + (0.378 \times \text{Specific Humidity})}$
und $E_{spa}$ der Sättigungsdampfdruck ist:
$E_{spa} = 610.94 \times e^{\frac{17.625 \times \text{Air Temperature}}{234.04 + \text{Air Temperature}}}$ Anschließend berechnen wir den Fire Weather Index (FWI) unter Verwendung der Bibliothek xclim. Der FWI-Indikator ist ein in Kanada entwickeltes und international verwendetes System zur Bewertung der Waldbrandgefahr. Dieser Index misst nicht die tatsächlichen Brände, sondern das Gefährdungspotenzial ausschließlich auf der Grundlage der Wetterbedingungen. Der FWI fasst in einem einzigen Wert die Wirkung verschiedener täglicher Variablen zusammen: Lufttemperatur, relative Feuchtigkeit (berechnet aus spezifischer Feuchtigkeit und Druck), Windgeschwindigkeit und Niederschlag. Um das jährliche Risikoniveau zu definieren, zählen wir die Anzahl der Tage, an denen der FWI bestimmte Gefahrenschwellen überschreitet.
Wir verwenden die folgenden Variablen:
Die beschriebene Methodik zur Bewertung des Brandrisikos stellt den globalen Referenzstandard für die Bewertung der Brandgefahr auf der Grundlage meteorologischer Daten dar.
Sie basiert vollständig auf dem Canadian Forest Fire Weather Index (FWI) System, einem wissenschaftlich validierten und in Dutzenden von Ländern weltweit operativ genutzten Modell.
Die Umwandlung von spezifischer Feuchtigkeit in relative Feuchtigkeit ist ein vorläufiger Standardschritt in der Meteorologie. Die verwendeten Formeln sind Ableitungen grundlegender physikalischer Gleichungen.
Der FWI wurde von vielen Brandfrühwarnsystemen weltweit übernommen, einschließlich des europäischen Systems. Diese Systeme haben die Gefahrenschwellen validiert und manchmal angepasst.
Die beschriebene Methodik zur Bewertung des Brandrisikos stellt den globalen Referenzstandard für die Bewertung der Brandgefahr auf der Grundlage meteorologischer Daten dar.Sie basiert vollständig auf dem Canadian Forest Fire Weather Index (FWI) System, einem wissenschaftlich validierten und in Dutzenden von Ländern weltweit operativ genutzten Modell.Die Umwandlung von spezifischer Feuchtigkeit in relative Feuchtigkeit ist ein vorläufiger Standardschritt in der Meteorologie. Die verwendeten Formeln sind Ableitungen grundlegender physikalischer Gleichungen.• The Computation of Equivalent Potential TemperatureDie für E_{spa} verwendete Formel ist eine Version der Clausius-Clapeyron-Gleichung, oft in Form der Magnus-Tetens- oder Bolton-Approximation dargestellt. Dies sind die Standardformeln, die in allen meteorologischen Modellen verwendet werden.Das Herzstück unserer Methode ist der FWI. Dieses System wurde vom Canadian Forestry Service entwickelt.• Development and structure of the Canadian Forest Fire Weather Index System. Canadian Forestry ServiceDies ist das Dokument, das die gesamte Architektur des FWI-Systems im Detail beschreibt. Es erklärt, wie die Eingabevariablen (Temperatur, relative Feuchtigkeit, Wind, Regen) verwendet werden, um die sechs Komponenten des Systems zu berechnen: drei Brennstofffeuchtigkeitscodes (FFMC, DMC, DC), zwei Feuerverhalten-Indizes (ISI, BUI) und den abschließenden FWI-Index, der die Feuerintensität an der Frontlinie darstellt.Der FWI wurde von vielen Brandfrühwarnsystemen weltweit übernommen, einschließlich des europäischen Systems. Diese Systeme haben die Gefahrenschwellen validiert und manchmal angepasst.• Comprehensive Monitoring of Wildfires in Europe: The European Forest Fire Information SystemEFFIS verwendet den FWI als Basisindikator zur Kartierung der Brandgefahr in ganz Europa. Die von uns verwendeten Gefahrenschwellen stimmen mit den von EFFIS und anderen internationalen Systemen verwendeten Standardschwellen überein.Die Methode, die Tage zu zählen, die bestimmte FWI-Schwellen überschreiten, um eine jährliche 'Schwere der Brandsaison' zu definieren, ist eine gängige Praxis in der klimatologischen Forschung und im Brandmanagement.• Wildland Fires and Air PollutionSolche Studien analysieren, wie der Klimawandel die zukünftige Brandgefahr beeinflussen wird. Dazu beschränken sie sich nicht darauf, den maximalen FWI-Wert zu betrachten, sondern untersuchen genau die von uns verwendeten Metriken: wie sich die Dauer der Brandsaison und die Anzahl der Tage mit FWI über kritischen Schwellen ändern werden. Unsere endgültige Risikomatrix, die die Häufigkeit risikoreicher Tage kombiniert, ist daher eine logische und wissenschaftlich fundierte Darstellung der Schwere einer Brandsaison.