Um das Risiko Erdrutsche zu berechnen, verwenden wir die folgenden Daten:
Das Erdrutschrisiko wird berechnet, indem berücksichtigt wird, dass Erdrutsche durch zwei Hauptursachen ausgelöst werden können: Erdbeben und intensive Niederschläge (wie in The Global Landslide Hazard Map beschrieben). Die Methodik bewertet diese beiden Gefahren separat, und das endgültige Risiko für ein bestimmtes Jahr wird durch den Maximalwert der beiden bestimmt.
Risiko durch erdbebenbedingte Erdrutsche Dieses Risiko ist statisch und basiert auf der Kombination von:
Risiko durch regenbedingte Erdrutsche Dieses Risiko ist dynamisch und wird für jedes zukünftige Jahr unter Verwendung eines Machine-Learning-Modells (Random Forest) berechnet, das auf historischen Daten von Erdrutschen und Niederschlägen trainiert wurde. Das Modell prognostiziert für jeden Tag des Jahres, ob die Bedingungen für einen Erdrutsch günstig sind. Die verwendeten Variablen sind:
Das endgültige Risikoniveau ist das Maximum zwischen dem seismischen (statischen) und dem niederschlagsbedingten (jährlichen) Risiko.
Die beschriebene Methodik zur Bewertung des Erdrutschrisikos ist ein Multi-Gefahren-Ansatz (multi-hazard). Diese Methode erkennt korrekterweise an, dass Erdrutsche komplexe Prozesse sind, die durch verschiedene Faktoren (Erdbeben und Niederschläge) ausgelöst werden, und verwendet spezifische und validierte Modelle für jeden Auslösertyp.
Die Idee, eine statische Anfälligkeitskarte mit dynamischen Auslösern (Regen, Erdbeben) zu kombinieren, ist die Grundlage der modernen Erdrutschgefahrenkartierung.
Zusammenfassend ist unsere Methodik eine Synthese der besten wissenschaftlichen Praktiken. Sie trennt korrekt die zwei Hauptphysikalischen Auslöser (Erdbeben und Regen), verwendet globale und maßgebliche Anfälligkeitsdaten (NASA) und wendet für jeden Auslöser ein wissenschaftlich validiertes Untermodell an.
Die beschriebene Methodik zur Bewertung des Erdrutschrisikos ist ein Multi-Gefahren-Ansatz (multi-hazard). Diese Methode erkennt korrekterweise an, dass Erdrutsche komplexe Prozesse sind, die durch verschiedene Faktoren (Erdbeben und Niederschläge) ausgelöst werden, und verwendet spezifische und validierte Modelle für jeden Auslösertyp.
Die Idee, eine statische Anfälligkeitskarte mit dynamischen Auslösern (Regen, Erdbeben) zu kombinieren, ist die Grundlage der modernen Erdrutschgefahrenkartierung. • A global landslide catalog for hazard applications: method, results, and limitations — Diese Arbeit beschreibt die Erstellung des 'Global Landslide Catalog' der NASA. • A heuristic approach to global landslide susceptibility mapping — Dieses Papier beschreibt die Methodik hinter der Erstellung der globalen Erdrutschanfälligkeitskarte der NASA. • Global landslide and avalanche hotspots — Diese bahnbrechende Studie des Norwegian Geotechnical Institute (NGI) hat das erste globale Modell zur Schätzung der Gefährdung durch erdbebenbedingte Erdrutsche entwickelt. • The rainfall intensity-duration control of shallow landslides and debris flows: an update — Demonstriert wissenschaftlich, dass Erdrutsche nicht nur durch den Regen eines einzelnen Tages verursacht werden, sondern durch die Kombination aus Regenintensität und -dauer. • Satellite-Based Assessment of Rainfall-Triggered Landslide Hazard for Situational Awareness — Beschreibt das operative NASA-Modell LHASA (Landslide Hazard Assessment for Situational Awareness).
Zusammenfassend ist unsere Methodik eine Synthese der besten wissenschaftlichen Praktiken. Sie trennt korrekt die zwei Hauptphysikalischen Auslöser (Erdbeben und Regen), verwendet globale und maßgebliche Anfälligkeitsdaten (NASA) und wendet für jeden Auslöser ein wissenschaftlich validiertes Untermodell an.