Um das Risiko Niederschlag zu berechnen, verwenden wir die Variablen [Copernicus Climate Data Store (CDS)]:
Durch Kombination dieser drei Variablen können wir die verschiedenen und komplementären Aspekte der mit Niederschlägen verbundenen Gefahr analysieren. Tatsächlich misst der erste Indikator den durchschnittlichen Niederschlag an einem Regentag und zeichnet den allgemeinen Charakter des Niederschlagsregimes des Gebiets. Der zweite Indikator hingegen ist mit der Möglichkeit einer anhaltenden Bodensättigung verbunden. Der letzte Indikator hingegen ist mit den seltensten und heftigsten Niederschlagsereignissen verbunden. Zur Definition der Risikoniveaus betrachten wir die Wiederkehrperiode RP (siehe Cold Wave Risk) für diese Indikatoren.
Diese Methodik zur Bewertung des 'Niederschlagsrisikos' ist eine sehr detaillierte und wissenschaftlich robuste klimatologische Analyse. Sie beschränkt sich nicht auf einen einzelnen Indikator, sondern kombiniert drei, die verschiedene und komplementäre Aspekte des Niederschlagsregimes beschreiben, um dann ihre Seltenheit mittels Wiederkehrperiode zu klassifizieren. Dieser Ansatz wird vollständig von der wissenschaftlichen Literatur unterstützt.
Die drei verwendeten Indizes — SDII, VWD (R95pTOT) und EWD (R99pTOT) — sind alle standardisierte und vom Expert Team on Climate Change Detection and Indices (ETCCDI) empfohlene Indizes.
Die moderne Klimawissenschaft erkennt an, dass der Klimawandel nicht nur einen Aspekt der Niederschläge verändert (z.B. die Jahressumme), sondern ihren gesamten 'Charakter' modifiziert. Die kombinierte Verwendung von SDII, R95pTOT und R99pTOT dient dazu, genau diese Komplexität zu erfassen.
Da wir drei verschiedene Indizes kombinieren, wird eine gemeinsame Metrik benötigt, um sie zu vergleichen und zu aggregieren. Die Wiederkehrperiode (RP) ist das perfekte statistische Werkzeug für diesen Zweck. Sie verwandelt die physischen Werte von drei verschiedenen Indizes (mm/Tag für SDII, mm für R95pTOT und R99pTOT) in eine einzige Wahrscheinlichkeits- und Risikoskala. Die Quellen für diesen Ansatz sind die bereits zuvor zitierten.
Zusammenfassend stellt unsere Methodik eine umfassende Analyse des Niederschlagsrisikos dar. Sie ist wissenschaftlich fundiert auf der Verwendung von internationalen Standardindizes (ETCCDI), abgestimmt mit den neuesten wissenschaftlichen Schlussfolgerungen (IPCC AR6) und wendet eine robuste und standardisierte statistische Methode (Wiederkehrperiode) für die Risikoeinstufung an
Diese Methodik zur Bewertung des 'Niederschlagsrisikos' ist eine sehr detaillierte und wissenschaftlich robuste klimatologische Analyse. Sie beschränkt sich nicht auf einen einzelnen Indikator, sondern kombiniert drei, die verschiedene und komplementäre Aspekte des Niederschlagsregimes beschreiben, um dann ihre Seltenheit mittels Wiederkehrperiode zu klassifizieren. Dieser Ansatz wird vollständig von der wissenschaftlichen Literatur unterstützt.Die drei verwendeten Indizes — SDII, VWD (R95pTOT) und EWD (R99pTOT) — sind alle standardisierte und vom Expert Team on Climate Change Detection and Indices (ETCCDI) empfohlene Indizes.• Indices for monitoring changes in extremes based on daily temperature and precipitation dataDieses Dokument konsolidiert die genauen Definitionen der betrachteten Indizes. Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat sie übernommen, weil sie effektiv die Merkmale von Regenereignissen erfassen, die zu unterschiedlichen Auswirkungen führen.- SDII misst die 'typische' Intensität eines Regentags. Eine Zunahme des SDII bedeutet, dass es im Allgemeinen stärker regnet, wenn es regnet.- R95pTOT (VWD) misst das Gesamtvolumen des Regens aus sehr intensiven Ereignissen. Es zeigt, ob die Jahressumme zunehmend von Regengüssen statt von moderaten Regenfällen dominiert wird.- R99pTOT (EWD) isoliert den Beitrag der seltensten und heftigsten Ereignisse, die am häufigsten mit 'Starkregen' und Sturzfluten verbunden sind.• ETCCFI Climate Change IndicesDefinition aller Indizes durch ETCCDI.Die moderne Klimawissenschaft erkennt an, dass der Klimawandel nicht nur einen Aspekt der Niederschläge verändert (z.B. die Jahressumme), sondern ihren gesamten 'Charakter' modifiziert. Die kombinierte Verwendung von SDII, R95pTOT und R99pTOT dient dazu, genau diese Komplexität zu erfassen.• Climate Change 2021: The Physical Science BasisKapitel 11 ('Weather and Climate Extreme Events in a Changing Climate') dieses Berichts analysiert die beobachteten und projizierten Veränderungen für die einzelnen Niederschlagsextremindizes (wie R95pTOT und R99pTOT) und diskutiert, wie sich der Charakter der Niederschläge im Allgemeinen ändert. Die wissenschaftliche Schlussfolgerung ist, dass weltweit eine Tendenz zu im Durchschnitt intensiveren täglichen Regenfällen (SDII-Zunahme) und einem wachsenden Beitrag extremer Ereignisse zur Jahressumme (R95p/R99p-Zunahme) beobachtet wird. Unsere Methodik ist daher mit den Schlussfolgerungen des neuesten IPCC-Berichts abgestimmt.Da wir drei verschiedene Indizes kombinieren, wird eine gemeinsame Metrik benötigt, um sie zu vergleichen und zu aggregieren. Die Wiederkehrperiode (RP) ist das perfekte statistische Werkzeug für diesen Zweck. Sie verwandelt die physischen Werte von drei verschiedenen Indizes (mm/Tag für SDII, mm für R95pTOT und R99pTOT) in eine einzige Wahrscheinlichkeits- und Risikoskala. Die Quellen für diesen Ansatz sind die bereits zuvor zitierten.Zusammenfassend stellt unsere Methodik eine umfassende Analyse des Niederschlagsrisikos dar. Sie ist wissenschaftlich fundiert auf der Verwendung von internationalen Standardindizes (ETCCDI), abgestimmt mit den neuesten wissenschaftlichen Schlussfolgerungen (IPCC AR6) und wendet eine robuste und standardisierte statistische Methode (Wiederkehrperiode) für die Risikoeinstufung an